Über den 3. Oktober lud die Schmolliebande wieder zum jährlichen Treffen ein. 17 Hunde und fast 35 Menschen folgten der Einladung und verbrachten mit uns ein Wochenende voller Erlebnisse, die ihr hier nachlesen könnt.
Für den Donnerstag Abend entschieden wir uns für einen Klassiker, Coburger Würste vom Grill, dazu ein Brötchen und ein kühles Blondes, mehr braucht es nicht, um unter Freunden glücklich zu sein. So konnten wir die nach und nach eintrudelnden Gäste versorgen und schwupps, war Sylvias Garten auch schon voll. Die Hunde tauschten wir nach und nach durch, wobei Jola und Frannie als Gastgeberinnen immer dabei sein konnten, sie wissen eben, was sich gehört. Allzu lang sollte die Sause allerdings nicht dauern, stand doch am nächsten Morgen bereits der erste Programmpunkt auf der Tagesordnung:
Nachdem die Bande mit Kaffee und Tee versorgt war, eröffnete Sylvia (wie immer) tränenreich die Veranstaltung. Da sich die meisten schon kannten, fiel die Vorstellungsrunde entsprechend kurz aus und wir konnten starten. Desi hatte einen sehr abwechslungsreichen Parcours aufgebaut. Sport, Ruhe, Konzentration und Mut waren gefragt, um die höchstmögliche Punktzahl einzuheimsen. Wer gerade nicht dran war, klönte unter Gleichgesinnten oder half Paul schonmal beim Vorbereiten der Kartoffelsuppe.
Nach dem Sport und der Mahlzeit war es natürlich schwer, sich noch einmal für die obligatorischen Teamfotos aufzuraffen:













Der späte Nachmittag war dann für alle zur freien Verfügung. Ilai entführte Herrchen und Frauchen zum Beispiel an den Strand. Merkt euch bitte den Sonnenschein, er sollte am folgenden Tag eine eher untergeordnete Rolle spielen.
Ohne Stärkung geht es nicht ins Bett. So waren alle für 19:00 Uhr ins benachbarte Swinemünde zusammgetrommelt. Doch vor einem unserer Lieblingslokale eingetroffen, traf uns der große Schreck! Bei der Buchung unserer 35 Sitzplätze war etwas schief gelaufen, man hatte uns einen Tag später eingeplant. Wo bekommt man nun unangemeldet ein Restaurant für die Menge an Leuten am Abend des Nationalfeiertages? Nur gut, dass wir immer jemanden kennen.
Also ging es kurzerhand nach Ückeritz ins Deutsche Haus. Die übrigen Restaurant-Gäste zog es schon früh zum Feuerwerk an den Ostseestrand, so hatten wir plötzlich das ganze Lokal für uns und feierten unsere kleine Wiedervereinigung in gemütlicher Runde.
Andreas überraschte uns und vor allem Sylvia anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Schmollensee-Zwingers dann mit einer fantastischen Rede, die ihren Ursprung im A-Wurf hatte. Von Alina, über Gerda, Eira und jetzt Hermann und Kalle sind Andi und Biddi immer dabei, kennen die Entwicklung wie kaum jemand anderes und so war es für die „Neulinge“ u.a. spannend zu hören, wie man 1996 einen Hovawart „aus dem Osten“ holte, so ganz ohne schönes Internet mit vielen Bilder oder der Autobahn A20 direkt vor der Nase. Darauf einen Haselnusslikör 😉
Am Samstag wartete dann das nächste Highlight auf uns. Paul hatte eine Schitzeljagd quer durch Benz organisiert. Vom Schmollie-Zwinger aus starteten die Teams alle 15 Minuten nach Würfen aufgeteilt auf eine Rundreise durch das malerische Benz. Vorbei an Mühle, Feld und Kirche mussten verschiedenste Fragen rund um unsere Begleiter beantwortet werden, um die Koordinaten für den nächsten Checkpoint in Erfahrung zu bringen. Leider hatte Klärchen am Vortag schon ihr Pulver verschossen, so dass uns ein regnerischer Tag bevorstand. Doch wir sind ja nicht aus Zucker und so fanden wir uns nass, aber glücklich, die Aufgaben gemeistert zu haben, im Gemeindehaus ein um uns bei Kuchen und Kaffee die nötige Stärkung zu verabreichen.
Als die Menschen geduscht und die Hunde getrocknet waren, trudelten alle Gäste zum Festabend im Mellenthiner Schloss ein. Ein Raum nur für uns, mit Beamer für die Präsentation aus 30 Jahren Schmollie-Zucht. Geschmückt war der Raum von den Gästen selbst. So hatten sie eine wunderbare Collage mit sooo vielen Bildern vorbereitet, auch die Ode an den Schmollensee vom Team Kimi fand ihren wohlverdienten Platz. Zwischen reichlich Fachsimpelei und hervorragendem Essen präsentierten wir unserem Publikum die von den einzelnen Rudeln vorher bereitgestellten Geschichten, gespickt mit reichlich Filmmaterial. Von ganz ganz früher bis heute kann man feststellen, dass unsere Hovawarte immer für eine Story gut sind.




Nachdem die Preise für den Parcours übergeben waren und auch Sylvia, Desi und Paul mit Präsenten überrascht wurden, nahm auch dieser gelungene Abend sein Ende.
Tagsdarauf trennten sich die Teilnehmer auf, die einen fanden sich mit Sylvia und Desi im Mellenthiner Os zu einem Abschlussspaziergang ein:
Währenddessen machten sich Team Kalle und Karlos zusammen mit Frannie und Jola auf zur CACIB in Rostock. Die beiden Kasperköppe erhielten vorzügliche Bewertungen und durften dann nach Jolas V1 in der offenen Klasse einmal staunen, was Mami noch so drauf hat. Aus der Veteranenklasse heraus nahm sie anlässlich des schönen Wochenendes den Veteranensieger und das BOB mit nach Hause.
Apropos nach Hause… Die 4 Tage waren schnell vorbei, eigentlich wie immer zu schnell. Jola hat die Aufregung anscheinend gut getanm nur eine Woche später leutete sie ihre Läufigkeit ein. Wer weiß, ob sie in dem Buch der Schmolliezucht ihr eigenes Kapitel schreibt…
Wir bedanken uns bei allen aus nach und fern, für eure Zeit, die vielen Kilometer und das Engagement!
Eure Schmollies
