Immer UpToDate - unser Rückblick auf Ausbildung, Ausstellung und Co
2024 - Familienplanungen, Zwingertreffen und viele tolle Neuigkeiten
Diese News rollen wir am besten von hinten auf, ist im vergangenen dreiviertel Jahr doch reichlich passiert.
Im April hat sich unser Frannchen mit dem K-Wurf aus dem Zuchtgeschehen verabschiedet. Nach 4 Würfen und 35 gesunden Welpen wäre sie mit ihren 7 Jahren zwar noch topfit, doch die Verantwortung kann sie ab sofort an Töchterchen Jola weitergeben. Wer sich Frannies Nachkommen anschauen mag, findet reichlich Lesestoff hier im Bereich „Aktuelles“ oder schaut in der Rubrik Würfe vorbei. Die beste Mami genießt ab sofort ausschließlich ausgedehnte Spaziergänge, volle Näpfe und immer einen extra für sie reservierten Platz auf der Couch. Mit dabei natürlich ihre Rasselbande um Haakon, Jola und ganz neu: Karlotta vom Schmollensee. Ein tolles Rudel, von dem es hier immer wieder schöne Geschichten zu lesen geben wird.

Etwa zur gleichen Zeit hörte Sohnemann Haakon zum ersten Mal die Hochzeitsglocken klingen. Mit Senna von Arminius legte er den Grundstein für den H-Wurf von der Teichlandschaft. Wer wissen möchte, wie es Hummel, Hayk, Haras, Hayas und natürlich Haakon von der Teichlandschaft so ergangen ist, den laden wir herzlich ein, Mariannes Homepage zu besuchen. Es war eine tolle Erfahrung für uns, die Zucht auch aus einem anderen Blickwinkel zu begleiten.

Doch die ganze Schmolliebande war sehr aktiv in diesem Jahr. So haben neben Jola auch Ian und Janne in Brieselang eine erfolgreiche Körung absolviert. Jungspund Karlos kam nur mal zum gucken vorbei:

Am selben Wochenende schaffte Isker, der bereits die Verhalten III, Körung und eine ZTP für sich verbuchen konnte, sogar seine zweite ZTP und hat damit theoretisch alle Zuchtvoraussetzungen für den RZV erfüllt.


Ein weiteres kleines großes Highlight fand im Sommer statt. Ende August trafen sich 7 von 8 K-Lis zur Verhalten II in Hamburg. Alle Teams machten ihre Sache sehr gut uns so konnte das Urteil der Richter Mirko Jatzak und Thomas Behnke nur positiv ausfallen. Es war einfach schön, die jungen Burschen und Mädels wieder zu sehen, ihre Entwicklung zu verfolgen und sich mit den Dosenöffnern auszutauschen.


Doch nun zu unserem absoluten Highlight 2024 und einem der Gründe, warum wir das alles überhaupt machen. Sylvia, Desiree und Paul hatten die komplette Schmolliebande & Friends über das lange Wochenende Ende Oktober eingeladen, um gemeinsam das Zwingertreffen vom Schmollensee zu feiern. Das klingt zunächst nach viel Spaß und war es am Ende auch, doch im Vorfeld gab es einiges zu erledigen.
Welches Programm steht auf der Tagesordnung und wie füllen wir es mit Leben? Wie bekommen wir alle hungrigen Mäuler tagsüber und auch abends gestopft? Wer kommt wann, wie viele, benötigt noch jemand eine Unterkunft? Doch eins fügte sich dem anderen und so begrüßten wir 20 Hunde und 35 Zweibeiner zu unserem Schmollietreffen. Los ging es mit einem feuchtfröhlichen Lagerfeuer bei Paul in kleiner Runde am Abend des Mittwochs. Am Donnerstag, den 31.10. trafen wir uns ausgeruht auf dem Übungsgelände von Desis Hundeschule.
Der „Foodtruck“ war aufgebaut, Sitz- und Unterstellgelegenheiten ausgebreitet, die von den Teilnehmern selbstgebackenen Kuchen für später bereitgestellt und nachdem alle eingetroffen waren, richtete sich „Chefin“ Sylvia mit Glückstränen an ihre Schmolliebande. Ein jeder stellte sich dem anderen vor, die alten Hasen lernten das junge Gemüse kennen. Ein, zwei Käffchen später dann der erste Programmpunkt: Teil 1 unseres Wettbewerbs um den sagenumwobenen Schmollie-Napf begann. Er bestand aus einem abwechslungsreichen Parcours bei dem den Teams alles abverlangt wurde: Koordination, Schnelligkeit, Konzentration- aber auch Ruhe und Zielgenauigkeit, das alles abgestimmt auf den Ausbildungsstand, schließlich hatten wir von 8 Monaten bis zu 8 Jahren alles vertreten.
Nachdem diese Aufgaben gemeistert waren, bezogen alle Rudel ihr Quartiere und machte sich frisch für ein tolles Abendessen im polnischen Swinemünde. Unsere Perle Angela versorgte uns mit Schnitzel, Zander, Eisbein und Co. und ganz nebenbei konnte auch der Elektrolythaushalt endlich ausgeglichen werden. Hunde wären hier zwar auch erlaubt gewesen, doch die genossen nach dem anstrengenden Tag ihre Ruhe.
Tagsdarauf ging es in den wunderschönen Bansiner Herbstwald. Gepaart mit einer naturkundlichen Wanderung stapften alle durch das bunte Laub etwa 5km mit Ziel Mümmelkensee, ein altes Moor und ein perfekter Ort für ein Gruppenfoto:

Von diesem wunderschönen Kleinod führte der Weg an den Strand. Zeit für Fotos, weitere Gespräche und zusammen mit dem Seewind verflogen die 5km Rückweg nur so. Zum Glück fanden sich an der Bansiner Promenade ein paar leckere Fischbrötchen, die nicht nur den Zweibeinern schmeckten, oder Klärchen?

Der Nachmittag stand dann allen zur freien Verfügung. Die einen legten die Pfoten hoch, andere nutzten das schöne Wetter für einen Ausflug, etwa zu unseren Freunden vom Tierhof Labömitz. Am Abend wurde das Rudel wieder zusammen getrommelt: Alle Mann an Bord hieß es im Deutschen Haus Ückeritz. Würzfleisch, Dorsch und tollwütiger Hund standen hoch im Kurs. Nach dem Essen wurde die Sitzordnung immer lockerer, jeder tauschte sich mit jedem aus, eine tolle Rudeldynamik, die dabei half, sich weiter kennen zu lernen. Was stellen eure Vierbeiner so an, welche Trainingsmethoden haben zum Erfolg geführt, welche nicht? Das alles konnten wir in lockerer Atmosphäre in Ruhe besprechen.
Tag 3, Samstag 11 Uhr. Gut Ausgeschlafen traf sich das Schmollierudel wieder am Übungsplatz und heute ging es ans Eingemachte. Ein buntes Programm wartete auf die Teilnehmer. Desiree nahm die jungen Wilden unter ihre Fittiche. Alltags- und Prüfungssituationen wurden gestellt und über den gesamten Nachmittag erhielt jedes Team ausgiebiges Feedback zu dem was schon gut klappt und wo noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist.
Die „alten Hasen“ wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. In einer zeigte Desi’s Hundetrainerkollegin den Teilnehmern mit ihrer 11-jährigen Malinois-Hündin Hoka-He, wie man verlorene Gegenstände erfolgreich aufspürt. Denn wer kennt es nicht? Beim Arbeiten verliert man die Brille oder den Autoschlüssel und sucht sich auf den 10.000qm einen Wolf. Anschließend wurde jedes Mensch-Hund-Team an den didaktischen Aufbau einer solchen Arbeit herangeführt und alle waren hellauf begeistert, was so in ihren Hunden steckt. Für Kurzweile sorgte Hanne mit einem lockeren Parcours aus Rallye-Obedience Elementen.
Die zweite Gruppe zog es mit Paul und der ehemaligen Trainerin Birgit zur Benzer Mühle. Doch das Ziel waren nicht etwa Kaffee und Kuchen bei herrlichem Blick auf den Schmollensee. In zwei Gruppen zu je 4 Hunden wurde getrailt. Da sowohl Erfahrene als auch Neulinge unter den Teams waren, ergab sich für die Teilnehmer ein schönes Gesamtbild. Wie vermittle ich einem Neuling, dass er die Nase genau dazu einsetzen soll? Welche Aufgaben und vielleicht auch Fallstricke lauern bei den Fortgeschrittenen? Auch hier wurde ein jeder genau da abgeholt, wo sein aktueller Leistungsstand lag. Nach getaner Arbeit genossen wir noch frisch gebackenes Brot mit selbstgemachtem Schmalz, räumten zusammen den Übungsplatz auf und gönnten uns eine heiße Dusche, ehe die Abendveranstaltung anstand.
Im Hotel am Gothensee konnten wir unsere Essenswünsche bereits im Vorfeld einbringen und so blieb mehr Zeit für den zweiten Teil unseres Wettbewerbes. Nachdem am Donnerstag vor allem das Leistungsvermögen unserer Hündchen abgefragt wurde, stand ein Quiz auf dem Programm, gespickt mit anatomischen Fragen zu unseren Begleitern, Details zur Schmolliezucht oder den Programminhalten der letzten Tage: Verdienter Applaus, als das Siegerteam „Ian“ mit seinen Dosenöffnern Emma, Martina und Ocke den ersten Platz abräumte. Der Preis: Ein selbstdesignter Schmollienapf für Kaffee und Tee, dazu selbstgebackene Hundekekse, die das Team Karlos in mühevoller Kleinarbeit und viel Liebe zum Detail zubereitet hatte. Für alle anderen gab’s als Trostpreis kurzerhand denselben Preis. Ob unsere Hunde das zu schätzen wussten? Ganz bestimmt und lecker waren sie obendrein!
Der Sonntag hielt dann eigentlich Abschied bereit – eigentlich. Denn wer keine allzu lange Heimreise hatte, war noch herzlich zu einer letzten gemeinsamen Runde durch das Mellenthiner Os eingeladen. Und so kamen noch einmal fast alle mit. Es war ein toller Anblick, war das Rudel nach den 4 Tagen doch so richtig schön zusammengeschweißt. Anstatt nach der Runde in die Autos zu steigen und loszufahren verbrachten wir im Wasserschloss bei Kuchen und Eis am Kamin noch eine aller letzte gemeinsame Stunde, vielleicht auch zwei 😉
Nun hieß es aber wirklich Abschied zu nehmen doch so richtig hatte niemand Lust. Alle wollten am liebsten bleiben und die tolle Gemeinschaft weiter genießen. Ein jeder war sich einig, dass wir uns zum 30-jährigen Zwingerjubiläum im kommenden Jahr alle wiedersehen. Na dann mal ran an die Planungen…
Ein besonderer Dank geht an unsere Schweizer Freunde um Hannes, Liam und Lomasi. Ihre Rudel hatten sich extra Urlaub genommen, um abseits des Treffens noch ein paar schöne Tage auf Usedom zu genießen. Von Lomasis Herrchen Dieter gab’s dazu noch reichlich Bildmaterial, um ein wenig in Erinnerung zu schwelgen:
Wir bedanken uns beim gesamten Schmollierudel für die rege Teilnahme, die vielen Kilometer und die viele Zeit, die ihr auf euch genommen habt, um das Zwingertreffen 2024 zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns alle zu machen. Eure Schmollies
Februar 2024 - Hörmi überzeugt gleich doppelt!
In Barkelsby gab es jüngst gleich doppelten Grund zur Freude. Zum einen traf auch hier der Championtitel aus Polen ein. Zum anderen – und das ist viel wichtiger, haben Hermann und Princess Kate von der Diamandenen Aue den E-Wurf von den wilden Teichen auf den Weg gebracht. Wir schicken ganz liebe Grüße nach Schneverdingen und warten schon gespannt…

Januar 2024 - Die Doppelbelastung einer modernen Hundemami
Während Frannie aktuell mit dem Ausbrüten des K-Wurfes beschäftigt ist, hatte sie im Frühjahr 2023 noch Zeit, zusammen mit Töchterchen Jola ihre Söhne Haakon, Hermann und Imaro mit nach Leszno zu begleiten. Da sie sich nach ihrem Auftritt 2019 in Stettin an beiden Tagen ein V1 und das BOS sicherte, darf sie nun offiziell auch noch den Titel „Polnischer Champion“ tragen. Und das alles neben der Familie, Hundeschule und Aufhübschen des Welpenzimmers. Ja, als moderne Frau muss man einiges leisten. Dafür bekomme ich heute Abend bestimmt eine extra Bockwurst! Eure Frannie
Dezember 2023 - Frannie und Rados haben den K-Wurf auf den Weg gebracht
Zwischen Weihnachten und Neujahr führte uns der Weg (mal wieder) nach Ungarn. Ziel war der wunderschöne, blonde Deckrüde Anonymus Notus Rados. Die beiden und auch die Menschen hatten eine wundervolle Zeit. Wir erwarten den Wurftermin um den 28. Februar.
Wer mehr über den Deckrüden und unsere kleine Auszeit erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, in der Rubrik K-Wurf zu stöbern.
Sommer 2023 - Das junge Gemüse schlägt sich hervorragend
An der Seite von Mama Frannie und ihrem großen Bruder Haakon durfte Jola weitere Erfahrungen im Ringgeschehen sammeln. Wieder heißt es, den jungen Hund an solch stressige Situationen behutsam heranzuführen. Dem jungen Wirbelwind gefällt natürlich die Bewegung und das Sammeln von Leckerlis gepaart mit der Bestätigung von Hundeführer Paul. Doch ruhig stehen zu bleiben und sich am Richtertisch anfassen und begutachten zu lassen, das alles will gelernt sein. Am Ende machte Sie ihre Sache so gut, dass es für ein BOS auf der CACIB Leipzig und die Voraussetzungen für den deutschen Jugendchampion gereicht hat. Die pechschwarze Maus tapst damit in die Fußstapfen ihrer Mami, was uns natürlich sehr stolz macht. Die Krönung erfolgte dann auf der Körveranstaltung in Altenholz. Auf der Verhalten III präsentierte sich Joli genau so, wie sie ist. Unerschrocken, aufgeschlossen, manchmal noch etwas überdreht und reichlich Flusen im Kopf. Sie macht uns einfach nur Spaß, um uns wenig später wieder vor neue Herausforderungen zu stellen – ein ganz normaler Junghund.
Apropos Verhaltensbeurteilung! Imaro und Frauchen Tanja nahmen in Brieselang an der Körung teil. Sowohl im Phänotyp, als auch im Wesensteil offenbarte das Team keine Schwächen. Ergebnis: Bestanden! Unsere herzlichsten Glückwünsche an die ganze Familie Reichwehr, stehen Mario und Emma doch stets als Team hinter dem Team zur Seite. Da Imaro auch alle weiteren Voraussetzungen für die Zuchtzulassung erfüllt, freuen wir uns über einen weiteren Deckrüden in der HZD. Mehr dazu lest ihr bald hier und in der Vereinszeitschrift „Unser Hovawart“.
Und auch Janne absolvierte am gleichen Tag seine Verhaltensbeurteilung III zusammen mit Frauchen Heike mit dem Prädikat „bestanden“. 2 Wochen später gab es die Bestätigung aus unserem Partnerverein RZV. Janne lieferte auch hier eine saubere Jugendbeurteilung – wir sagen „Hut ab“ und wünschen dem Team alles Gute bei den weiteren Meilensteinen.
Und noch ein erfreuliches Ereignis hatte Brieselang parat: Britta und Paul haben an diesem Wochenende ihre theoretische und praktische Prüfung vor der Prüfungskommission absolviert, sowie ihre Abschlussarbeiten vor dem Gremium vorgestellt. Auch hier lautete das Ergebnis 2x bestanden. Damit komplettieren die beiden das Körmeisterteam der HZD und stehen ab der kommenden Saison deutschlandweit in den Ringen, um vielleicht auch eure Fellnasen in den Verhaltensbeurteilungen II, III, IV, Veteranen oder in der Körung zu prüfen.

Bedanken möchten wir uns zum Abschluss noch bei Petra Krivy und ihrem Tatzen-Treff für das tolle lange Wochenende über den 03. Oktober. Neben anderen Teilnehmern folgten Frankie und Georgia from House of Lincoln, Jola, Ian, Ilai, Hermann und Hilda der Einladung, um über das verlängerte Wochenende mehr über das Verhalten der Mensch-Hund-Teams zu erfahren. Dazu kamen noch die Heidepiraten mit Bailey und Feebee. Als „externe Beobachter“ begrüßten wir zudem Tommy und Tina sowie Frank und Martina, die in den Zwingern from Catbee bzw. von den heiligen Pfühlen dem gemeinsamen Hobby Hovawartzucht frönen. Kein Wunder, dass bei so viel Züchterkompetenz das eine oder andere Auswertungsgespräch am Lagerfeuer erfolgen musste 😉 Doch zurück zum Seminar: Nach einem wunderbaren Wandertag folgten zwei intensive Tage auf dem Gelände unserer „hauseigenen“ Hundeschule in Korswandt. Aufschlussreich, informativ und mit dem gewissen Witz wurden verschiedenen Szenarien beobachtet und ausgewertet. Wer ist hier der Boss? Gibt es noch einen Gott neben mir? Bedräng‘ mich nicht! Das alles und viel mehr machte uns einmal mehr deutlich, wie feinfühlig die Rabauken unsere Körpersprache lesen können. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit Petra, obwohl dieses aufgrund des im kommenden Frühjahr anstehenden Wurfes erst in 2025 stattfinden kann.
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